Berlin - Jonas Müller saß in den vergangenen Tagen zusammen mit den Eisbären-Kollegen viele Stunden vor dem Fernseher. Intensive Videoschulungen sind mittlerweile ohnehin Standard, um vergangene Spiele zu sezieren und das Team auf den nächsten Auftritt vorzubereiten. Nach dem Auftakt in den MagentaSport Cup am vergangenen Freitag, den die Eisbären gegen die Schwenninger Wild Wings im Wellblechpalast mit 1:5 mal so richtig verpatzten, offenbarten sich aber doch teils noch erhebliche Mängel im System der Berliner. Speziell in der Verteidigung passte die Abstimmung oft nicht. Abwehrmann Jonas Müller sagt: „Die Unterstützung war noch nicht so da, wie es nötig ist. Wir waren zu weit verstreut.“

Auch wenn dies vehement von allen Beteiligten bestritten wird, könnte bei den Fehlern auch eine Rolle gespielt haben, dass dem Schwarzwälder Gegner nicht ganz die nötige Seriosität entgegengebracht wurde, die es gebraucht hätte. An den Spieltagen zwei und drei sollte das anders sein. Mit den Adlern aus Mannheim (Donnerstag, 19.30 Uhr) und dem EHC Red Bull München (Sonnabend, 14 Uhr) warten auswärts nicht nur die Meister der DEL-Spielzeiten 2015 bis 2019.

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