36 Tage ist Louis-Marc Aubry jetzt Berliner, und die Akklimatisierung verläuft vielversprechend. Anfangs fiel der 25-jährige Kanadier vor allem dadurch auf, dass er auf der Strafbank saß und den gegnerischen Teams Überzahlsituationen ermöglichte. „Bei den Zweikämpfen musste ich mich schon sehr umstellen“, sagt er. „Manche Schiedsrichter tendieren dazu, gleich zwei Minuten zu geben, sobald einer fällt.“

Inzwischen hat er das richtige Maß gefunden. Ohne Strafen wird er diese Viertelfinal-Serie gegen Mannheim, die am Freitagabend zu Hause in die zweite Runde geht (19.30 Uhr), kaum überstehen. Das ist auch nicht erwünscht. Denn die Eisbären brauchen Leute wie Aubry, die keinen Zweikampf scheuen. Es geht eben darum, das richtige Maß zu finden und die deutsche Strafauslegung zu berücksichtigen.

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