Als Frans Nielsen in sein Stammcafé in Kreuzberg tritt, scheinen die ersten verlegenen Sonnenstrahlen durch die Fenster auf die Stühle und Tische. Frühlingsluft von draußen verschlägt es in das Café, in dem der Däne, sportlich mit schwarzem T-Shirt und Basecap gekleidet, einen Latte Macchiato bestellt. Die Bedienung spricht Englisch. Zwischen Studenten mit aufgeklappten Laptops, die es sich an den Holztischen bequem machen, fügt sich das freundliche Gesicht Nielsens nahtlos ins Gesamtbild ein. Die schlanke Statur, der gepflegte Drei-Tage-Bart, das akzentfreie Englisch des Skandinaviers lassen ihn wie einen hippen Software-Entwickler erscheinen und nicht wie einen Mann, der nun seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Schläger in der Hand und Helm auf dem Kopf über das Eis skatet und für den an diesem Donnerstag (19.30 Uhr, Arena am Ostbahnhof) das dritte Viertelfinal-Play-off um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft ansteht.

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