Pierre Cedric Labrie von den Eisbären schießt ein Tor.
Foto: Imago Images/Jan Huebner

WolfsburgNach zwanzig Minuten sagte Florian Kettemer über das Spiel seiner Eisbären in Wolfsburg „Das kann böse enden, wenn wir unsere Fehler nicht abstellen“. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Berliner mit 1:4 zurück, für Torwart Sebastian Dahm war der Tag beendet.

Ausgerechnet das Überzahlspiel sollte dann dafür sorgen, dass der EHC das Eis später mit 6:5 nach Verlängerung verließ. Eine doppelte Überzahl nutzten Marcel Noebels und Kettemer, um innerhalb von 35 Sekunden (30.) auf 3:4 zu verkürzen. Im Schlussdrittel sorgte Marcel Noebels zunächst für den Ausgleich, und dann positionierte PC Labrie seinen wuchtigen Körper so geschickt vor dem Grizzlys-Tor, dass das Team von Serge Aubin in der 48. Minute doch tatsächlich in Führung ging.

Doch das war’s noch nicht. Plötzlich lag der Puck mal wieder im Berliner Gehäuse, das nun Maximilian Franzreb hütete. Und wie schon vor zwei Wochen, als die Wolfsburger ein kurioses Spiel mit 6:5 im Penaltyschießen gewannen, brauchte es wieder eine Zuschatzschicht, mit dem nun besseren Ende für den EHC. Maxim Lapierre war es, der in der Verlängerung die Übersicht behielt und das 6:5 für die Gäste besorgte.