Sebastian Streu (hier im Spiel gegen Wolfsburg) traf zum zwischenzeitlichen 2:0 der Eisbären in Straubing.
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StraubingDie Eisbären Berlin haben in der DEL ihren dritten Sieg in Serie gefeiert. Am Donnerstag gewannen die Hauptstädter bei den Straubing Tigers mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) und verteidigten damit den vierten Tabellenplatz. Die Berliner mussten auf zehn Stammspieler verzichten, belohnten sich aber durch die Treffer von Austin Ortega und Sebastian Streu für eine taktisch und kämpferisch starke Vorstellung.

Vor 5504 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm gingen die Eisbären durch Ortegas Powerplaytreffer in Führung. Danach dosierten sie angesichts der vielen Ausfälle ihre Angriffsbemühungen, blieben aber gefährlich. Die Straubinger taten sich hingegen mit der ungewohnten Spielweise der Gäste lange schwer. Im zweiten Drittel erhöhten die Niederbayern den Druck und drängten die Eisbären noch weiter in die Defensive. Doch auch das nächste Tor erzielten die Berliner: Streu schloss kurz vor der Pausensirene einen Konter erfolgreich ab.

Streu lobt Teamleistung

Im Schlussabschnitt sorgte Sven Ziegler für der Straubinger Anschlusstreffer, doch die Eisbären brachten den Sieg durch großen Einsatz und eine starke Leistung von Goalie Sebastian Dahm über die Zeit. Bereits am Freitag empfangen sie nun die Fischtown Pinguins Bremerhaven (19.30 Uhr/MB-Arena) in Berlin.

Matchwinner Streu sagte hinterher ziemlich geschlaucht: „Ich bin nicht zufrieden mit mir, aber wir sind als Mannschaft zusammengestanden und Dahm hat für uns das Spiel gerettet.“