Die Eisbären haben sich in der Verteidigung verstärkt: Vom Ligakonkurrenten Düsseldorfer EG wechselt der US-Amerikaner Ryan McKiernan nach Berlin. Der 29-Jährige war mit 31 Scorerpunkten (6 Tore, 25 Vorlagen) achtbester Verteidiger in der DEL-Hauptrunde. In den Play-offs traf er zusätzlich zweimal und bereitete vier Tore vor.

„Ich habe mich für die Eisbären entschieden, weil ich glaube, dass der Club in jedem Jahr eine legitime Chance hat, um die Meisterschaft mitzuspielen“, sagt Ryan McKiernan. „Sie haben jedes Jahr ein gutes Team zusammen und ich freue mich drauf, ein Teil davon zu werden." Als erster EHC-Profi überhaupt trägt er die Rückennummer 58. Er hat einen Vertrag für mehrere Jahre unterschrieben.

McKiernan soll Torgefahr ausstrahlen

McKiernan ist somit der erste von zwei geplanten ausländischen Verteidigern, mit denen die Eisbären für die kommende Saison planen. Mit Micki DuPont, Danny Richmond und Mark Cundari mussten alle drei Import-Verteidiger im Kader den Klub verlassen. Die Eisbären versprechen sich mehr Torgefahr aus der Defensive von ihm.

McKiernan gewann 2009 mit den Drummondville Voltigeurs die Meisterschaft in der kanadischen Juniorenliga Quebec Major Junior Hockey League (QMJHL). Nach vier Jahren Universitätseishockey in Kanada wechselte der Rechtsschütze in die zweite schwedische Liga. Nach einem Jahr bei AIK Stockholm wechselte er nach Österreich zu Villach. Mit den Vienna Capitals gewann er 2017 die Meisterschaft. Sein Trainer dort hieß Serge Aubin, der ja immer noch als Topfavorit auf den Cheftrainer-Posten gilt. (BLZ)