BerlinJetzt, wo feststeht, dass am 17. Dezember die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beginnt, sahen sich die Eisbären noch mal genötigt, auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Deshalb wechselt Kris Foucault von den Krefeld Pinguinen an die Spree und erhält hier einen Einjahresvertrag. In der vergangenen Saison spielte der Stürmer noch für den ERC Ingolstadt und erzielte 42 Punkte (16 Tore & 26 Vorlagen) in 52 Partien.

„Als die Krefeld Pinguine auf uns zugekommen sind, mussten wir nicht lange überlegen. Kris Foucault ist ein offensiv starker Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Das hat er in der Vergangenheit bewiesen. Wir haben lange mit weiteren Verpflichtungen gewartet, da wir ja nicht wussten, ob es überhaupt eine Saison geben würde“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer. Zudem offenbarten die bisherigen drei Spiele im MagentaSport Cup, dass es den Berlinern noch an Durchschlagskraft in der Offensive fehlt.

Sean Backman kehrt nicht zum Saisonstart zurück

Eigentlich hatten die Eisbären ja gehofft, dass Sean Backman zum Saisonstart wieder dabei sein könnte, nachdem er in der Vorsaison eine folgenschwere Gehirnerschütterung erlitten hatte. Allerdings verlief die Genesung des US-Stürmers nicht wie gewünscht. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Lukas Reichel, Nino Kinder und Tobias Ancicka drei Eisbären für die U20-WM in Kanada Anfang des Jahres nominiert wurden.

Foucault bestritt 2009 eine NHL-Partie für die Minnesota Wild. 2014 kam der heute 29 Jahre alte Kanadier dann nach Europa. Dort spielte er für die Vienna Capitals, GC Küsnacht Lions und ZSC Lions. 2016 wechselte der Stürmer dann in die DEL zu den Grizzlys Wolfsburg, für die er in drei Jahren 27 Tore und 20 Vorlagen erzielte. In der vergangenen Saison lief Foucault für den ERC Ingolstadt auf und wechselte im Sommer 2020 nach Krefeld.

Jacob Ingham, Leihtorwart vom NHL-Partnerklub L.A. Kings, der im zweiten Turnierspiel bei den Adler Mannheim (0:3) stark hielt, wird hingegen nicht mehr für die Berliner auflaufen. Er trainiert ab sofort wieder in Nordamerika. Damit haben die Eisbären bisher sechs Ausländerlizenzen vergeben und haben fünf weitere zur Verfügung.