Torwart Sebastian Dahm zeigte eine starke Leistung.
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IngolstadtDie Siegesserie der Eisbären geht weiter: Mit dem 4:2 beim ERC Ingolstadt gewannen die Berliner nun zum vierten Mal hintereinander und haben mit jetzt 17 Punkten den sechsten Platz erkämpft, der die direkte Teilnahme an den Play-offs bedeutet.

Im ersten Drittel herrscht noch etwas verkehrte Welt in Oberbayern. Fast jedes Bully hatten die Eisbären gewonnen, auch mehr Schüsse abgegeben. Dennoch führten die Gastgeber zur ersten Drittelpause, weil Tim Wohlgemuth einen missglückten Wechsel bestrafte (9.). Mit einem sensationellen Save parierte Sebastian Dahm zudem gegen den völlig freistehenden Ville Koistinen. "Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommemn, aber haben leider das Tor bekommen", sagte Lukas Reichel.

Doppelschlag dreht das Spiel

Per Doppelschlag drehten die Eisbären dann aber das Spiel im Mitteldrittel. Im zweiten Berliner Powerplay sorgte Maxim Lapierre auf Zuspiel von Reichel für den Ausgleich (23.). 64 Sekunden später drosch Ryan McKiernan den Puck per Handgelenkschuss unter die Latte und brachte die Eisbären erstmals in Führung. Die Führung hielt vor allem eins starken Unterzahlspiels, mit dem das Team von Serge Aubin sogar eine fast zweiminütige 3:5-Situation überstand. Reichel sagte: "Unser Penalty Killing war sehr gut heute", sagte Reichel.

Das Duo Lapierre/Reichel setzte noch einen drauf. Nach einer sehenswerten Kombination zwischen dem 34 Jahre alten Routinier und dem 17 Jahre alten Jungstar, überwand Lapierre den Ingolstädter Schlussmann Timo Pielmeier zum dritten Mal (43.). Nach dem zweiten Treffer Wohlgemuths gute vier Minuten vor dem Schluss herrschte noch mal Spannung. Als Austin Ortega gefoult wurde, als er gerade den Puck ins leere Tor schieben wollte, entschieden die Schiedsrichter auf Technisches Tor. Es war der 4:2-Endstand

Neuzugang Ferraro vor Debüt

Am kommenden Freitag treten die Eisbären bei der Düsseldorfer EG (19.30 Uhr) an. Dann dürfte auch Zugang Landon Ferraro erstmals mit von der Partie sein.