Köln/Berlin - Die Eisbären Berlin haben den dritten Sieg hintereinander in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefeiert. Am Mittwochabend gewannen die Hauptstädter bei den Kölner Haien mit 6:3 (4:1, 0:1, 2:1) und festigten damit die Tabellenführung in der Nordgruppe. Parker Tuomie gelangen zwei Tore, außerdem trafen Kris Foucault, Marcel Noebels, Sebastian Streu und Frank Hördler für die Eisbären.

Parker Tuomie eröffnet den Reigen für Eisbären

Vor leeren Rängen in der Kölner Arena traf Tuomie gleich im ersten Powerplay für die Gäste. Foucault und Noebels sorgten dafür, dass die Berliner bereits nach zehn Minuten mit drei Toren vorne lagen. Die Gastgeber konnten durch einen Treffer von Frederik Tiffels verkürzen, doch Streu stellte den alten Abstand noch vor der ersten Pause wieder her.

Nach dem Wiederbeginn fanden die Kölner besser ins Spiel, während sich die Berliner viele Zeitstrafen leisteten. Eine Vier-gegen-drei-Überzahl nutzte Jason Akeson zum zweiten Tor der Hausherren. „Wir haben sehr stark angefangen und früh drei Tore geschossen. Wir haben dann mit dem Kölner Anschlusstreffer ein wenig den Faden verloren und das auch mit ins zweite Drittel genommen. Wir haben dann nicht mehr unseren Spielplan verfolgt, zu viel alleine gemacht und auch in der Verteidigung nicht mehr richtig gestanden“, sagte Tuomie.

Im Schlussdrittel mussten die Berliner sogar den Anschlusstreffer von Michael Zalewski hinnehmen, als sie erneut in Unterzahl spielten. Doch die Eisbären ließen sich nicht beirren: Erneut Tuomie und Hördler im Powerplay stellten mit ihren Toren den Erfolg sicher. „Wir konnten wieder Druck aufbauen und haben dann auch verdient gewonnen. Das Zusammenspiel in unserer Reihe funktioniert gut“, fasste Tuomie zusammen.