Ob es in der Arena am Ostbahnhof bald auch mit Zuschauern weitergehen kann? Maxim Lapierre (2. v.r.) und seine Teamkollegen hoffen das ebenso wie die Funktionäre im Klub. 
DPA/Andreas Gora

BerlinDieser Termin hat in sportlich und wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine große Bedeutung für die Eisbären. Vor genau 25 Jahren, am 10. August 1995, unterschrieben der Verein und die Gasag den Sponsoringvertrag. Das wird am Montag gebührend mit einem Empfang gefeiert. EHC-Geschäftsführer Peter John Lee sagt: „Ich bin im Winter 1995 als Spieler nach Berlin gekommen, seitdem ich hier bin, haben wir diesen Hauptsponsor. Im Profisport gibt es das ganz selten.“ Zumal diese Verbindung eine von wenigen Konstanten in diesem Sommer ist.

In der vergangenen Woche verschreckte die Nachricht das Eisbären-Umfeld, dass Pressesprecher Daniel Goldstein entlassen wird, der zwar in offizieller Funktion für die Öffentlichkeitsarbeit, aber doch vielmehr das Bindeglied zwischen Fans und Verein war. Vor 20 Jahren war er von der Fankurve in die Geschäftsstelle gewechselt. „Solche Entscheidungen fallen schwer“, sagt Lee, „er war über die Jahre ein wichtiges Teil hier. Corona hat aber alles durcheinandergewirbelt.“ Auch wenn die neue Saison am 13. November starten soll, gibt es im Jahr 2020 keine Gewissheiten mehr. Weder was die einzelnen Standorte angeht, noch was die Liga als Ganzes betrifft. Entsprechend umschreibt es Lee: „Ich bin optimistisch, dass wir überleben.“ Mehr aber auch erst mal nicht.

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