Berlin - Dass den Eisbären eine Handvoll Spieler fehlen, hätte ihnen vor nicht allzu langer Zeit übel zugesetzt. Beim 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) gegen die Straubing Tigers zeigte sich aber, dass selbst solche Rückschläge nicht mehr dazu führen, dass der EHC ernsthaft ins Wanken gerät. Die Qualifikation für die Playoffs ist somit auch fix.

Bis Ostersonntag ist Pause

Ohne Mark Zengerle, Sebastian Streu, PC Labrie, Kris Foucault und Zach Boychuk war es wie schon zwei Tage zuvor in Nürnberg (3:1) ein harter Kampf, bis die Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten. Aber einmal mehr hielt die Defensive dicht und Torwart Mathias Niederberger entschärfte souverän die Pucks, die auf seinen Kasten abgefeuert wurden. Wie schon beim letzten Heimsieg gegen Ingolstadt (1:0) blieb er ohne Gegentreffer. Der spätere Torschütze Giovanni Fiore sagte: „Er ist on fire zurzeit!“

Und auf einen offensiven Geniestreich können sich die Eisbären in dieser Saison ohnehin verlassen. Ausgerechnet in Unterzahl brachte Matt White, der in Nürnberg doppelt erfolgreich war, den Puck vors Tor, wo Fiore ziemlich viel Zeit hatte, um die Scheibe ins Straubinger Tor zu befördern (52.). Ein richtiges Happy End. Und mit diesem Gefühl können die Bären nun etwas durchschnaufen, bis es am Ostersonntag in München weitergeht.