Die Eisbären bejubeln ihren Sieg gegen München.
dpa

Berlin/MünchenDie Eisbären Berlin haben ihr Auswärtsspiel bei Tabellenführer Red Bull München mit 3:2 nach Penaltyschießen (1:1, 1:0, 0:1/1:0) gewonnen. Beide Teams begannen die Partie mit ordentlich Energie. Marcel Noebels reichten wenige Sekunden im Powerplay in der 9. Minute, um mit einem satten Direktschuss die Vorlage von Ryan McKiernan ins Tor zur Führung umzulenken. Zuvor hatte Frank Hördlers Nase Bekanntschaft mit dem Schläger von Münchens Yasin Ehliz gemacht, für den 34-Jährigen Berliner ging es aber weiter. Acht Minuten später war es jedoch ebenfalls Ehliz, der eine Fünf-gegen-Drei-Überzahl der Hausherren vollstreckte.

Doch die Eisbären warfen im zweiten Drittel noch mehr in die Waagschale eines ohnehin schon hochklassigen Spiels. Das wurde in der 35. Minute belohnt, als Maxim Lapierre bei einer eigentlich schon verpufften Chance noch einmal nachsetzte und zur neuerlichen Führung traf. München hatte kurz vor dem zweiten Pausenpfiff zwar noch eine hochkarätige Chance auf den Ausgleich, doch der erneut involvierte Ehliz scheiterte an Eisbären-Goalie Justin Pogge, der nach der Kritik zuletzt sein bis dato bestes Spiel im Eisbären-Trikot absolvierte.

Trotzdem gelang den Hausherren noch die Führung. Während die Eisbären in Überzahl einen Angriff vorbereiteten, rutschte McKiernan der Puck unter der Kelle durch, Frank Mauer spritze rein, lief alleine auf Pogge zu und vollstreckte (47.).

So ging es, nach einer torlosen Verlängerung, ins Penaltyschießen, in dem Pogge alle Münchner Schüsse parierte und Lukas Reichel als einziger traf.