Marcel Noebels sorgt in der Verlängerung schließlich nach einem Zuspiel von Leo Pföderl für die Entscheidung
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WolfsburgDie Eisbären Berlin haben ihren vierten Platz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter gefestigt. Am Sonntag siegte die Mannschaft von Trainer Serge Aubin bei den Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:0, 0:1 1:0, 1:0) nach Verlängerung und bauten ihren Vorsprung vor der Düsseldorfer EG auf sechs Punkte aus, das Heimrecht in den Play-offs scheint den Eisbären deshalb so gut wie sicher zu sein. Marcel Noebels traf in der Overtime zum Sieg, zuvor hatte Landon Ferraro für die Berliner ausgeglichen.

Pogge hält den Sieg fest

Vor 4.503 Zuschauern in der Eisarena Wolfsburg setzten beide Teams von Anfang an auf hohes Tempo, leisteten sich in der Defensivarbeit aber auch einige Nachlässigkeiten. Die Gastgeber hatten in den ersten zwanzig Minuten die Mehrzahl der Chancen. Eisbären-Keeper Justin Pogge sorgte mit einigen Paraden jedoch dafür, dass es ohne Tore in die ersten Pause ging. Auch er scheint sich in Play-off-Form gespielt zu haben, gab das Lob aber auch an seinen Wolfsburger Pendant Felix Brüggemann weiter. Pogge sagte: „Das war heute echt eine Schlacht der Torhüter.“

Auch im zweiten Drittel fanden die Berliner nicht ins Spiel, weil sie sich durch Zeitstrafen immer wieder selbst schwächten. Zwar verteidigten sie stark in Unterzahl, doch in der letzten Sekunde des zweiten Drittels sorgte Mathis Olimb für die Führung der Wolfsburger.

Erst im Schlussabschnitt wurden die Berliner richtig gefährlich und belohnten sich mit dem Ausgleichstreffer durch Ferraro, der einen Rückpass von André Rankel versenkte. Nachdem Noebels zwei Mal nur den Pfosten getroffen hatte, sorgte der Topscorer der Berliner in der Verlängerung schließlich nach einem Zuspiel von Leo Pföderl für die Entscheidung.