P.C. Labries Sohn Lionel ist Stammgast auf den Ehrenrunden.
Foto: City-Press/Mathias Renner

BerlinKaum ein Eisbärenprofi hat sich derart rasant in die Herzen der Fans gespielt wie P.C. Labrie (34) in der vergangenen Saison. Nach anfänglichen Bedenken, ob der ehemalige NHL-Profi noch höchsten Ansprüchen genügt, überzeugte der Kanadier schnell. Nicht nur, weil er sich ungewohnt offensiv präsentierte. Sondern weil er bei jedem Wechsel seine Hingabe für den Sport und den Verein offenbarte. Die Teamkollegen konnten stets sicher sein, dass der wuchtige Stürmer ihnen den Rücken freihält.

Und selbst in der eishockeyfreien Zeit offenbart Labrie Talent darin, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nach einem sehenswerten Video, in dem er in Rambomanier seine Vertragsverlängerung verkündete, setzte er nun ein Achtungszeichen mit der Namensgebung für seinen zweitgeborenen Sohn, der am 17. Juni geboren wurde. Dieser trägt nämlich den Namen Bären Èdouard Labrie.

Stolzer Bruder: Lionel Labrie hat Bären fest im Arm.
Foto: privat

„Uns gefällt die Aussprache von ‚Bären‘. Da ist ‚bear‘ drin und es ist ein Tier“, erklärt der Stürmer die ungewöhnliche Wahl. Bärens Bruder, mit dem Labrie bereits manche Ehrenrunde gedreht hat, heißt Lionel – so wie der Großvater. Der Jüngere soll nun für immer an die Zeit in der Hauptstadt erinnern. „Er ist zwar nicht hier geboren, aber entstanden“, sagt er.

Dass es im Französischen keinen Umlaut gibt, stört die Eltern erst mal nicht. Labrie sagt: „Ich nenne ihn ‚little bear‘ erst mal. Alles Weitere wird sich zeigen. Und die Behörden werden sich schon an den Buchstaben gewöhnen, das ist Bären erst einmal egal.“