Ingolstadt - Die Eisbären haben das erste Spiel der Saison bei einem Team aus der Südgruppe verpatzt: Beim ERC Ingolstadt mussten die Berliner trotz Aufholjagd ein 3:4 (0:0, 1:3, 2:1) hinnehmen.

Ex-Kollege Louis-Marc Aubry trumpft auf

Die Oberbayern spielten genau so giftig, wie es die Farbwahl ihrer grell-grünen Trikots signalisierte. Während die eine oder andere Partie in der ersten Saisonphase wie ein Trainingsspiel für die Berliner wirkte, bekam die Mannschaft von Serge Aubin schon jetzt einen Vorgeschmack auf die Play-offs.

Besonders Ex-Kollege Louis-Marc Aubry, der vergangene Saison noch das Berliner Trikot getragen hatte, setzte dem EHC im Mitteldrittel mit zwei Powerplay-Toren zu. Doch als dieses Spiel entschieden schien, nach 45 Minuten stand es bereits 1:4, wachten die Eisbären plötzlich auf. Nachdem teils beste Chancen zuvor vergeben worden waren.

Die Offensive kam zu spät

Lukas Reichel verkürzte erst auf 2:4 in Überzahl und sorgte nach Parker Tuomie für den zweiten Eisbären-Treffer des Abends. Und als auch noch Ryan McKiernan nachgelegt und seinen dritten Treffer dieser zweiten Saisonphase markiert hatte, war der EHC nah dran am Ausgleich. Doch diese Offensive kam zu spät.

Immerhin besteht schon am Freitag Gelegenheit zur Revanche, wenn die Ingolstädter in der MB-Arena zu Gast sind (19.30 Uhr, Magentasport). „Dann müssen wir einen besseren Job machen“, sagte Tuomie.