Berlin - Sven Felski hatte genug Zeit gehabt, um zu überlegen. Die gesamte Nacht vom Sonntag zum Montag, den Vormittag über, auch während des einstündigen Flugs von Frankfurt/Main nach Berlin, sieben Minuten Verspätung inklusive. Doch der Stürmer der Eisbären Berlin fand auch Montagmittag noch immer kaum Worte für diesen hochprozentigen Wahnsinn, der sich am Abend zuvor in der Mannheimer Multifunktionsarena abgespielt hatte. „Ich mache diesen Käse jetzt schon 20 Jahre als Profi mit. Aber sowas habe ich noch gar nicht erlebt“, sagte er.

Felski und die Eisbären hatten Großes geleistet mit ihrem 6:5 nach Verlängerung bei den Adlern aus Mannheim, mit dem daraus resultierenden, von kaum einem mehr möglich gehaltenen Endspiel um die deutsche Eishockey-Meisterschaft am Dienstag in der Arena am Ostbahnhof (19.35 Uhr, Sky). „Die Serie ist zurück in Berlin, das erste Ziel damit erreicht“, sagte Felski, „Jetzt wollen wir die Meisterschaft perfekt machen.“

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