Eisbären müssen in Straubing eine „bittere Pille schlucken“

Die Eisbären Berlin bleiben weiter in der Krise. „Das ist definitiv eine bittere Pille, die wir zu schlucken haben“, sagte Lewis Zerter-Gossage nach der 3:4-...

ARCHIV - Die Eisbären Berlin stecken weiter in der Krise.
ARCHIV - Die Eisbären Berlin stecken weiter in der Krise.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Straubing-Die Eisbären Berlin bleiben weiter in der Krise. „Das ist definitiv eine bittere Pille, die wir zu schlucken haben“, sagte Lewis Zerter-Gossage nach der 3:4-Niederlage seines Teams am Freitagabend bei den Straubing Tigers nach Penalty-Schießen. „Irgendwie ist das gerade ein Muster, dass wir vieles richtig machen und dann aufgrund von ein paar Abprallern, einen hohen Preis bezahlen müssen.“

Ähnlich sah es auch sein Mannschaftskollege Kevin Clark. „Es ist hart, hier nur einen Punkt mitzunehmen. Wir haben ein solides, stimmiges Spiel gespielt. Wir haben Chancen kreiert, uns bewegt, den Puck gejagt - da war an sich alles da“, sagte der Kanadier, der die Eisbären im Mittelabschnitt mit 3:1 in Führung gebracht hatte.

Im Anschluss musste der Deutsche Meister allerdings zwei weitere Gegentreffer in der regulären Spielzeit hinnehmen, hatte dann mit einem Pfostenschuss Pech in der Overtime. Im folgenden Penalty-Schießen traf letztlich keiner der Berliner Schützen.

Immerhin gab es gegen Straubing zumindest einen Punkt, nachdem die zwei vorherigen Partien direkt verloren worden waren. Im Kampf gegen den Abstieg hilft das dem Tabellen-Dreizehnten der Deutschen Eishockey Liga (DEL) indes nur wenig. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf hängen lassen und müssen positiv bleiben. Nächste Woche stehen wieder vier Spiele bevor“, sagte Clark, der seiner Mannschaft eine gute Entwicklung attestierte.

Insofern geht der Blick bereits Richtung Montag. Denn in der ersten Partie des Jahres erwartet der Deutsche Meister den derzeitigen Spitzenreiter EHC Red Bull München (19.30 Uhr/MagentaSport) in der heimischen Arena am Ostbahnhof. „Es gibt nichts Besseres, als sich gleich wieder in das nächste Spiel zu werfen“, sagte Clark.

„Wir haben alle das gleiche Ziel und glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Zerter-Gossage. „Wir haben die Spieler, um das zu drehen und eine Siegesserie hinzulegen. Der Einsatz stimmt, und hoffentlich gewinnen wir 2023 das Momentum für uns.“