Der Slogan der Tageszeitung Mannheimer Morgen auf der Bandenwerbung der Eishockey-Arena lautete: „Aufgeweckt in den Tag“. Offenbar hatten sich die Eisbären Berlin dieses Motto am Dienstagabend beim ersten Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Adler Mannheim zu Herzen genommen und auf ihre Art interpretiert: Aufgeweckt in die Partie. Nach einer Minute und sechs Sekunden zeigte Eisbären-Stürmer Jamie MacQueen, weshalb sie ihn in Berlin jetzt Playoff-Monster rufen: Er war im Angriffsdrittel zu Boden geschlittert, lag da, erschaufelte sich die Scheibe im Aufstehen, und wischte sie zum 1:0 ins Mannheimer Tor. Nach drei Treffern in den zwei Pre-Playoff-Partien gegen Straubing war das bereits das vierte Playoff-Tor des Kanadiers.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass die Mannheimer noch ein viel größeres Playoff-Monster in ihren Reihen haben. Das war erst nach der Verlängerung klar, nach dem 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 1:0)-Sieg der Adler, bei dem Matthias Plachta alle vier Treffer des Heimteams erzielt hatte.

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