Berlin - Es nervt. Die Bundesliga läuft. Das ganze Wochenende über. Alle wollen mitfiebern. Die Konkurrenz kickt und man möchte mithalten. Mitmachen. Doch für die Eisernen heißt es: Warten auf Godot. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied zu dem berühmten Theaterstück von Samuel Beckett, dass man beim 1. FC Union durchaus weiß, wann die Zeit des Ausharrens endet. Mit dem Anpfiff der Partie in Sinsheim am Montagabend, wenn die Köpenicker bei der TSG Hoffenheim gastieren (20.30 Uhr/DAZN).

Trotzdem alles anstrengend. Selbst Unions Trainer Urs Fischer musste zugeben, dass er in diesen Tagen des Ausharrens ein klein wenig das Zeitgefühl verloren hat. Auch dadurch mit hervorgerufen, dass er seinen Jungs zu Wochenbeginn so etwas wie ein freies Wochenende beschert hatte, erst am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen war. Was den normalen Werktagsrhythmus natürlich gefühlsmäßig durcheinanderwirbelt. Er habe eben Pressesprecher Christian Arbeit gefragt, „welchen Tag wir heute haben. Freitag oder Sonnabend?“, meinte der 54-Jährige, ehe er ergänzte: „Aber wir spielen halt am Montag. Du wartest einfach, bis du endlich kannst. Die Situation ist für uns ja nicht neu“, verwies er auf die Vorsaison.

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