Anfang Juli ging es zwischen Zwickau und Chemnitz im direkten Duell um den  Klassenerhalt in der 3. Liga.
Anfang Juli ging es zwischen Zwickau und Chemnitz im direkten Duell um den  Klassenerhalt in der 3. Liga.
Foto: Imago Images

Berlin - Am Ende gibt es auf der Suche nach dem vierten Absteiger aus der 3. Liga nur diese Alternative: Zwickau oder Chemnitz. Dazu weiß jeder in Westsachsen, dass sich die ehemalige BSG Sachsenring und der damalige FC Karl-Marx-Stadt nie grün waren. Doch dieser Abstiegskrimi hebt die Rivalität auf eine hochemotionale Ebene. Der Showdown steigt am vorletzten der 38 Spieltage. Der FSV ist das glücklichere Team, siegt hauchdünn mit 2:1, zieht am CFC vorbei. Der muss zum Finale gegen Hansa Rostock gewinnen, schafft das mit 4:2 auch. Nur holt Zwickau in Mannheim einen, den entscheidenden Punkt. So geben zwei Törchen den Ausschlag: Die „Schwäne“, die an die Anlehnung an sechs dieser Vögel im Zwickauer Stadtwappen so heißen, fliegen hoch, 35 Kilometer östlich davon stürzen die Himmelblauen ab und spüren maßlose Trauer.

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