Nach der 2:3-Niederlage im zweiten Play-off-Viertelfinale in Düren saß Nicolas Rossard lange da, dehnte sich und starrte auf den Boden. Dann schallte der Name des Berliner Liberos durchs Hallenmikrofon. Dürens Trainer hatte den Franzosen zum wertvollsten Spieler der BR Volleys erkoren. Rossard war darüber wenig begeistert, stand aber auf, um die Medaille in Empfang zu nehmen: „Lieber wäre ich nicht wertvollster Spieler geworden und wir hätten gewonnen. Kein Spieler des Verliererteams mag diese Auszeichnung“, sagte der 28-Jährige tags darauf.

Da hatte er nach einer langen Busfahrt zurück durch die Nacht mit ein paar Teamkollegen die Berliner Frühlingssonne genossen. Sie hatten über den Ausgleich in der Best-of-three-Serie geredet. Über das Entscheidungsspiel am Sonntag in Berlin (19 Uhr, Max-Schmeling-Halle) und darüber, „dass wir in Düren nie unser Level erreicht haben. Unsere Blockabwehr war nicht gut, unsere Aufschläge waren nicht gut, unsere Abwehr auch nicht. Ich war mit mir nicht zufrieden“, sagte Rossard. „Ich bin nie zufrieden, solange es nicht perfekt ist.“

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