Die Zeit von Simon Hedlund beim 1. FC Union ist nach zweieinhalb Jahren und 75 Pflichtspielen zu Ende. Der 25-Jährige fliegt am Sonnabend nicht mit seinen bisherigen Kollegen in Trainingslager nach Jerez de la Frontera in Spanien, sondern wechselt zu Brönby IF nach Dänemark.

Als der Schwede im August 2016 nach Saisonbeginn nach Köpenick kam, war er ein besonderer Transfer. Der teuerste nämlich in der Unioner Vereinsgeschichte bis dato. 850.000 Euro sollen an den IF Elfsborg gezahlt worden sein. Und der junge Schwede zeigte schnell, was er kann. In seinen ersten zwei Spielzeiten verpasste er kaum eine Partie, lief meist in der Startelf auf. Acht Ligatore, fünf Vorlagen gelangen ihm, sein Tempo auf der linken Außenbahn war wichtig. 

Auch diese Saison ließ sich zunächst gut an, in der ersten Pokalrunde sicherte er Union gegen Carl Zeiss Jena mit zwei Treffern den 4:2-Sieg. Doch schon im September war der Stammplatz futsch. Nicht erst seit Sommerzugang Joshua Mees im Herbst fit wurde, spielte Hedlund in der Rotation von Trainer Urs Fischer kaum eine Rolle: Nur elfmal kam er letztlich in der Liga zum Einsatz. Zu wenig für den 25-Jährigen und seinen Anspruch. In den neun Spielen vor der Winterpause  gehörte er sechsmal gar nicht zum Kader.