Kopenhagen - Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen nimmt das Leben ein Jahr nach seinem Zusammenbruch bei der Fußball-EM mit mehr Lockerheit.

In vielerlei Hinsicht fühlt sich der 30-Jährige heute zwar genauso wie vor dem dramatischen Moment in Kopenhagen. Aber: „Ich bin wohl noch entspannter und bin bereit, auf andere Weise noch mehr zu geben“, wurde der Mittelfeldprofi am Jahrestag von der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau zitiert. „Ich bin mehr „laid back“, auch wenn ich vorher nicht gestresst war.“ Selbstverständlich schaue er heute anders auf manche Dinge als vor dem 12. Juni 2021.

Eriksen war damals in der dänischen EM-Auftaktpartie gegen Finnland im Kopenhagener Parken-Stadion urplötzlich mit einem Herzstillstand auf dem Rasen zusammengebrochen. Rettungskräfte mussten ihn wiederbeleben, während Eriksens Teamkollegen die dramatische Szene von der Außenwelt abschirmten. Die Helfer retteten ihm letztlich das Leben. Schon im März war Eriksen in die Dänen-Auswahl zurückgekehrt.

Auf Vereinsebene spielte der Mittelfeld-Akteur seit Februar für den Premier-League-Club FC Brentford. Dort läuft sein Vertrag allerdings Ende des Monats aus. Medienberichten zufolge reißen sich namhafte Vereine um den Dänen, besonders Manchester United soll an Eriksen interessiert sein.