Berlin - Es waren nicht nur flüchtige Umarmungen, wie man sie von Begrüßungen kennt. Jeden Spieler, jede Person rund um das gesamte Profiteam von Alba Berlin hielt Israel Gonzalez innig fest, flüsterte ihnen wahrscheinlich Worte des Dankes ins Ohr. Besonders herzlich wurde es, als Geschäftsführer Marco Baldi vortrat und sich seine Medaille vom Cheftrainer seines Teams umhängen ließ. Die Corona-Pandemie hat den Menschen, den Profisport-Vereinen und ihren Fans sehr viel genommen. Sie hat ihnen aber auch diese neue Art der Sieger-Zeremonie beschert: Da, wo früher Funktionäre oder Politiker auf Wahlkampf die Medaillen von einem Kissen oder Tablett nahmen und sie der Siegermannschaft um die Hälse baumelten, gehört dieser bedeutende Moment den eigentlichen Protagonisten. Emotionale Bilder hatte dieses Prozedere schon in den vergangenen zwei Spielzeiten unter dem damaligen Cheftrainer Aito Garcia Reneses produziert. Dem mittlerweile 75-jährigen Architekten des aktuellen Alba-Teams, das am Sonntag den vierten Titel der fünf nationalen Wettbewerbe in den vergangenen zwei Jahren gewonnen hat.

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