Berlin - Es reicht! Was auch immer der in sich verfeindete Männerbund des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) am vergangenen Wochenende bei einer außerordentlichen Tagung in Potsdam besprochen und beschlossen haben mag – es tut nichts mehr zur Sache. 121 Jahre nach ihrer Gründung ist die mitgliederstärkste Sportvereinigung der Welt infolge eines nun schon seit Jahrzehnten währenden Missmanagements in dieser Aufstellung am Ende.

Es ist Zeit für eine tiefgreifende Zäsur. Mit der kollektiven Demission der Führungsriege als ersten Schritt, bevor sich andere daran machen, den deutschen Fußballs neu zu denken, neu zu strukturieren und womöglich sogar mit der Gründung einer neuer Organisation ein nach außen hin eindrucksvolles Zeichen zu setzen. Eine Organisation sollte dies sein, in der nicht von persönlichen Interessen getriebene Karrieristen das Sagen haben, sondern Menschen, die die Interessen von etwas mehr als sieben Millionen fußballspielenden oder fußballbegeisterten Menschen im Blick haben. 

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