Berlin - Der 1. FC Union Berlin hat schon vor dem ersten Saisonspiel die Vereinsrekorde bei Etat und Dauerkarten gebrochen. Die „Eisernen“ gehen nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa mit einem Etat von über 20 Millionen Euro die Spielzeit 2013/14 in der 2. Fußball-Bundesliga an, das sind mindestens zwei Millionen mehr als im Vorjahr. Zum fünften Mal nach dem Aufstieg 2009 steigert der Tabellen-Siebente der Vorsaison damit den Etat-Rekord.

Auch bei den Dauerkarten haben die Köpenicker eine neue Rekordmarke erreicht: Mehr als 8000 Saisontickets (Vorjahreswert) sind derzeit abgesetzt, an die 10.000 könnten es noch werden. „Ein Traum ist wahrgeworden“, sagte Union-Präsident Dirk Zingler zu den neuen Möglichkeiten durch die modernisierte „Alte Försterei“ - sportlich für die Mannschaft und wirtschaftlich für den Verein.

1734 Plätze können im Business-Bereich jetzt vermarktet werden. Um fünf Millionen Euro würden sich die Umsätze durch die Vermarktung der neuen Tribüne steigern lassen, hatte Zingler schon vor der Fertigstellung gesagt. Noch aber ist dies nicht erreicht. Der Personaletat in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison steigt von acht Millionen auf deutlich mehr als zehn Millionen Euro. Damit liegt Union nun im oberen Liga-Mittelfeld. (dpa)