Jeder hat eine zweite Chance verdient. Das gilt auch für Fußballer. Viel Kritik hatte Vedad Ibisevic für sein rüdes Foul im Hinspiel gegen Schalke 04 eingesteckt. Wegen der Roten Karte des Angreifers hatte Hertha 72 Minuten in Unterzahl spielen müssen und das in der Nachspielzeit ermattet verloren. Jetzt machte er den Fauxpas im heimischen Olympiastadion wett, vor 51.424 Zuschauern, die ihn mit tosendem Applaus verabschiedeten. Denn mit seinem achten Saisontor hatte er den Grundstein für das 2:0 (1:0) gegen den Tabellenvierten gelegt und Hertha BSC den dritten Rang gesichert.

Pal Dardai hatte darauf gesetzt, dass der neue Rasen seinem Team Sicherheit geben werde. Er war im Laufe der Woche im Olympiastadion ausgerollt worden. „Ich hoffe, dass wir schon beim Warmlaufen merken, dass da etwas geht“, hatte der Trainer gesagt. Denn mehreren seiner Spieler hatte zuletzt auf dem holprigen und rutschigen Untergrund das Ballvertrauen gefehlt, das für seine Art des dominanten Passstafettenfußballs unabdingbar ist.

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