Ex-Schiri Gräfe klagt gegen DFB wegen Altersbegrenzung

Im Streit um sein altersbedingtes Ausscheiden als Spitzenschiedsrichter klagt Manuel Gräfe an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) vor dem Landgericht Frankfurt/Main ...

ARCHIV - Schiedsrichter Manuel Gräfe leitet ein Spiel.
ARCHIV - Schiedsrichter Manuel Gräfe leitet ein Spiel.Axel Heimken/dpa/Archivbild

Frankfurt/Main-Im Streit um sein altersbedingtes Ausscheiden als Spitzenschiedsrichter klagt Manuel Gräfe an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) vor dem Landgericht Frankfurt/Main gegen den DFB auf Schadenersatz. Der mittlerweile 49 Jahre alte Berliner hatte im vergangenen Jahr seine Bundesliga-Karriere wegen der Altersbeschränkung des Deutschen Fußball-Bundes für Referees mit 47 Jahren beenden müssen.

Zwischen ihm und dem Verband war es nach seinem Karriere-Aus zum Ende der Bundesliga-Saison 2020/2021 zum Streit gekommen. Der frühere FIFA-Unparteiische hatte zuletzt immer wieder die Verbandsverantwortlichen kritisiert. DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich sprach kürzlich von „verhärteten Fronten“. Juristisch umstritten ist vor allem die verbindliche Altersgrenze in den DFB-Regularien. Auch die Europäische Fußball-Union UEFA setzt auf eine Altersgrenze für Schiedsrichter, lässt allerdings auch Ausnahmen zu.