Madrid (dpa)  - Der frühere Stürmerstar Samuel Eto'o ist in einem Steuerstrafverfahren in Spanien Medienberichten zufolge knapp einer Gefängnisstrafe entgangen.

Ein Gericht in Barcelona habe den 41-Jährigen früheren Profi, der unter anderem beim FC Barcelona spielte, wegen Hinterziehung von 3,8 Millionen Euro Steuern in den Jahren 2006 bis 2009 zu 22 Monaten Gefängnis verurteilt, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und die Zeitung „La Vanguardia“.

Allerdings sei die Strafe zur Bewährung ausgesetzt worden, weil sich Eto'o verpflichtet habe, die Steuern nachzuzahlen und eine Strafzahlung von zusätzlichen 1,8 Millionen Euro akzeptiert habe. Die Anklage hatte zunächst eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren und eine Geldstrafe von 14,3 Millionen Euro gefordert.

Vor Gericht habe der aus Kamerun stammende Eto'o angegeben, sein damaliger Repräsentant habe sich um seine Finanzen gekümmert. Mit dem führe er einen Rechtsstreit, schrieb Europa Press.