IserlohnDer Start ins neue Jahr ist den Eisbären missglückt. In einem Spiel mit zahlreichen Strafen unterliegen die Berliner bei den Iserlohn Roosters mit 2:5 (0:1, 2:2, 0:2).  Mit Ausnahme des letzten Treffers fielen alle Tore in dieser Partie im Powerplay, weil hüben wie drüben ständig jemand auf der Strafbank saß.

Und es ging schon schlecht los für die Eisbären. Bereits in der zweiten Minute lag der Puck im EHC-Netz, Casey Bailey nutzte gleich die erste Überzahl für die Gastgeber. Im Mitteldrittel wurde es dann richtig übersichtlich auf dem Eis, eine Strafe folgte auf die andere. Zunächst glich Lukas Reichel (22.) mit zwei Mann mehr auf dem Eis aus. Und auch auf das 2:1 für die Roosters durch Brent Aubin (32.) hatten die Berliner eine Antwort, Matt White traf mit seinem vierten Saisontor zum 2:2 (37.). In der vorletzten Minute vor der zweiten Pause brachte Alexandre Grenier Iserlohn dann aber zum dritten Mal in Führung, als die Eisbären gleich auf zwei Spieler wegen Strafen verzichten mussten. 

Entscheidung nach der zweiten Pause

Und weil Leon Gawanke auch nach der zweiten Pause noch von der Strafbank aus zuschauen musste, erhöhte Iserlohn nur zehn Sekunden danach auf 4:2 – die Vorentscheidung im Spiel. Denn so recht fiel den Eisbären nichts mehr ein, um dieses Spiel noch mal zu drehen. Auch weil sich die Strafen nun in in Grenzen hielten. Bailey erhöhte sogar noch auf 5:2 (60.) ins leere Tor.