Berlin - Als Jürgen Klopp im Sommer 2008 sein erstes Heimspiel als Trainer von Borussia Dortmund absolvierte, fiel die Sache erst mal ins Wasser. Ein Wolkenbruch überschwemmte die Stadt, das Testspiel gegen Juventus Turin musste um einen Tag verschoben werden. Die Italiener waren die klar bessere Mannschaft, gewannen das Spiel mit 3:1, und hinterher saß Klopp neben Juve-Coach Claudio Ranieri und staunte den welterfahrenen Kollegen an wie ein Student seinen nobelpreisdekorierten Professor. So will ich auch sein, signalisierte er mit jeder Faser seines Körpers, nicht ahnend, dass Ranieri zwar noch vor ihm englischer Meister werden würde, 2016 mit Leicester City, er selber aber nur zwei Jahre nach Amtsantritt die Dominanz des FC Bayern in Deutschland mit dem BVB zeitweilig pulverisieren würde.

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