Berlin - So schnell wird Luxus zum Glückfall. Noch am Sonntag wusste Union-Trainer Jens Keller nicht wohin mit all den Stürmern in seinem Kader. Schon am nächsten Tag löste sich das Problem in Wohlgefallen auf – und ohrenbetäubenden Jubel aus. Mit seinem ersten Pflichtspieltor legte Philipp Hosiner in der 12. Minute die Basis für das 2:0 (2:0), den vierten Sieg in Serie. Dass der im Sommer von Stade Rennes abgeworbene Österreicher in der Startelf auftauchte, lag daran, dass Collin Quaner am Montag der Oberschenkel zwickte.

In der Theorie war das eine Schwächung, schließlich führt Quaner mit sechs Treffern aus sechs Spielen die Torschützenliste der Zweiten Liga an. In der Praxis allerdings bewies Hosiner, warum eigentlich er als Topangreifer vorgesehen war. Er ersprintete einen von Kenny Prince Redondo verstolperten Ball und brachte ihn abgeklärt im langen Eck unter. Mit dem frühen 1:0 war der Plan von Gästetrainer Ewald Lienen vereitelt. Eng hatten seine Spieler beieinander stehen sollen, um Unions Kombinationsspiel zu verhindern. Zudem sollte das in dieser Saison sehr effektive Pressing der Mannschaft von Jens Keller unterbunden werden. Durch Ballbesitz fern des eigenen Strafraums. Beides misslang.

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