Noch vor 14 Tagen war die Hertha-Welt in bester Ordnung. Die Aufbruchstimmung, die der neue, sehr kommunikative Trainer Ante Covic und auch der Rekordeinkauf, der 20-Millionen-Euro-Mann Dodi Lukebakio, entscheidend mit erzeugt hatten, bekam nach dem starken 2:2 beim FC Bayern München am ersten Spieltag noch einmal einen Schub. Die Neugier auf die Mannschaft, die laut Manager Michael Preetz fortan attraktiveren Fußball spielen sollte als in den Jahren zuvor, war groß. Es folgten aber das ernüchternde 0:3 im Olympiastadion gegen den VfL Wolfsburg und nun das bittere 0:3 auf Schalke, ein Spiel, das zuvor von Herthas Verantwortlichen als „richtungsweisendes Duell“ tituliert worden war. Mit zwei Selbsttoren durch Niklas Stark und Karim Rekik schlug sich die Mannschaft beinahe selbst. Häme in den sozialen Netzwerken ist die Folge. Der Slogan „Ein Eigentor ist hart, zwei Eigentore ist Hertha“ wurde zum Renner.

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