Berlin - Am Ablauf hatte es nicht gelegen. Rechter Fuß leicht vor dem linken, zwei leichte Dribbelschläge mit der rechten Hand, gefolgt von drei härteren, die Knie leicht gebeugt, das Gesäß unten, der Rücken gerade, bevor der Körper in einer flüssigen Bewegung wieder nach oben geführt und das Handgelenk abgeklappt wird. In der technischen Ausführung war der eigentliche Wurf perfekt, auch die individuellen Abläufe stimmten. Und dennoch verfehlte Niels Giffey seinen Freiwurf bei noch gut zwei Minuten Spielzeit des ersten Playoff-Halbfinals gegen Ulm. In einem knappen Spiel, das am Ende mit 71:73 verloren ging, hätte dieser vergebene Punkt so viel wert sein können. Der vermeintlich einfachste Wurf kann in schwierigen Situationen plötzlich zum schwierigsten werden. „Es geht ja darum, dass du gegen deinen Kopf gewinnst“, sagt Niels Giffey, „am Ende des Tages weiß jeder ungefähr, wieviel Prozent er wirft. Aber in entscheidenden Situationen wirft man dann doch noch mal eine andere Quote.“

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