Reykjavik/Berlin - Die deutsche Fußballnationalmannschaft spielt wieder Fußball, der Spaß macht. Der zudem darauf schließen lässt, dass man vielleicht doch gar nicht so weit von der Weltspitze entfernt ist wie von vielen Experten befürchtet. Und offensichtlich hat das ganz viel mit Hansi Flick zu tun, der beim WM-Qualifikationsspiel auf Island im dritten Spiel als Bundestrainer seinen dritten Sieg feiern durfte. Beim 4:0 (2:0) gegen die Nordmänner, bei denen schon seit geraumer Zeit nichts mehr „Hu“, sondern ganz viel „Oh je“ ist, erlaubte sich sein Team zwar die eine oder andere Nachlässigkeit, erweckte dabei allerdings nie den Eindruck, als könne sie sich an diesem eher kühlen Sommerabend in Reykjavik vor 3600 Zuschauern eine Blamage einfangen. 

Fakt ist, dass die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen weiteren großen Schritt Richtung Katar gemacht hat, auch weil man in den vergangen Tagen nicht nur neun Punkte gesammelt, sondern auch viel Selbstbewusstsein gewonnen hat. Schon in vier Wochen, wenn es zunächst in Hamburg gegen Rumänien (8. Oktober), dann in Skopje gegen Nordmazedonien (11. Oktober) geht, kann die Pflichtaufgabe WM-Qualifikation womöglich als erledigt betrachtet werden. 

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