Frankfurt-Spiel: Alba-Trainer klagt über zu hohe Belastung

Mit einem besseren Gefühl startet Alba Berlin in das neue Jahr. Das Ende der Negativserie in der Euroleague und eine überstandene Krankheitswelle im Team las...

ARCHIV - Headcoach Israel Gonzalez von Alba Berlin zeigt in eine Richtung.
ARCHIV - Headcoach Israel Gonzalez von Alba Berlin zeigt in eine Richtung.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) –-Mit einem besseren Gefühl startet Alba Berlin in das neue Jahr. Das Ende der Negativserie in der Euroleague und eine überstandene Krankheitswelle im Team lassen alle wieder optimistischer in die Zukunft blicken. „Zuvor ging es nur darum, irgendwie zu überleben. Jetzt können wieder mehr an unseren Dingen arbeiten und Stück für Stück wieder wachsen“, sagte Trainer Israel González.

Im Heimspiel am Dienstag in der Basketball-Bundesliga gegen die Fraport Skyliners Frankfurt (19.00 Uhr/MagentaSport) kann der Coach wieder auf den vollen Kader zurückgreifen – bis auf den Langzeitverletzten Marcus Eriksson. „Das gab es seit Monaten nicht mehr“, sagte González. Flügelspieler Louis Olinde warnt aber auch vor dem Tabellenfünfzehnten. „Man darf den Gegner nicht unterschätzen und sie kommen ohne Druck, jeder kann frei aufspielen“, sagte er.

Der Spielplan bleibt aber weiter anspruchsvoll. In den nächsten zwei Wochen hat Alba wieder sechs Spiele zu absolvieren. Zumindest aber fast alles Heimspiele, was dem Team hilft, Energie und Rhythmus zu finden. „Nachdem wir den ganzen Dezember gefühlt gereist waren, ist es ganz schön, mit ein paar Heimspielen ins neue Jahr zu starten. Das hilft auch für den Kopf“, sagte Olinde.

Dennoch bleibt die Belastung hoch – zu hoch, wie auch González findet. Bereits die Verantwortlichen des FC Bayern München hatten über die zu hohe Belastung geklagt. Dem schließt sich auch González an. „Es ist zu viel und es muss eine große Übereinkunft geben. Wir sind ja kein NBA-Team, was mit dem Privatjet umherreist. Und gerade in der Euroleague kämpfst du in jedem Spiel ums Überleben. In der NBA nicht“, sagte der Spanier. Besonders für Nationalspieler sei es zu viel. „Ein Spieler wie Maodo Lo hat seit zwei Jahren nicht mal zwei Wochen Zeit zur Erholung gehabt. In der NBA haben sie drei Monate. Das ist so unmöglich“, so Gonzalez weiter.