Oberstdorf/Berlin - Norwegens überragender Skilangläufer Johannes Kläbo wurde nach dem letzten Wettbewerb der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft von Oberstdorf disqualifiziert, weil er im Finish des 50-km-Rennens seinem russischen Konkurrenten Alexander Bolschunow den Stock zerbrochen hatte. Kläbo verlor so zwar seine vierte Goldmedaille im Allgäu, aber ein Norweger stand in Emil Iversen trotzdem ganz oben.

Damit holte die dominante Ski-Nation angeführt von der viermaligen Goldgewinnerin Therese Johaug 13 von 24 möglichen Titeln. Deutschland schaffte dank Lokalmatador Karl Geiger und den Skispringern zweimal Gold. Der Rückstand der Deutschen auf Norwegen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angewachsen. 2019 bei der WM in Seefeld hatte Norge das Gold-Duell mit 13:6 gewonnen, 2017 in Lahti herrschte beim 7:6 sogar fast Gleichstand zwischen den beiden Konkurrenten.

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