Berlin - Obwohl die Freude groß war, wurde die große Feier bei den Füchsen Berlin am Mittwochabend erst einmal verschoben. Die Berliner hatten am vorletzten Spieltag der Handball-Bundesliga den noch benötigten Punkt für den dritten Tabellenplatz geholt. „Am Ende zählt das Unentschieden und, dass wir es aus eigener Kraft geschafft haben“, sagte Trainer Jaron Siewert nach dem 23:23 bei der HBW Balingen-Weilstetten.

Die Party soll dann am Sonntag nach dem letzten Spiel daheim gegen die SG Flensburg Handewitt (15.30 Uhr/Sky) nachgeholt werden. „Dann wollen wir einen schönen Abschluss haben und gemeinsam mit den Fans den dritten Platz feiern“, kündigte der Füchse-Trainer an.

Dann wollen die Berliner auch wieder mehr glänzen als beim mühseligen Punktgewinn bei den abstiegsbedrohten Balingern. „Balingen hat versucht, körperlich präsent zu sein und alles reinzuhauen“, fand Siewert. So drohte sogar die erste Niederlage nach zuletzt fünf Siegen in Serie. „Aber am Ende haben wir super gefightet und dagegengehalten“, sagte Nationalspieler Fabian Wiede, der nach seiner Knöchelverletzung vom Sonntag wieder schnell genesen war.

Kritik gab es vor allem an der zuletzt so starken Offensive. „Da waren wir nicht konsequent genug“, meinte Wiede. Reihenweise wurden offene Würfe verworfen, sechs Mal wurde nur das Aluminium getroffen. „Wir hatten genug Chancen, das Spiel für uns zu gestalten. Aber am Ende zählt nur der Punkt“, sagte Siewert.