Füchse gegen Saporischschja: Besonderes Spiel für Kireev

Wenn die Füchse Berlin am Dienstag in die neue Saison der European League starten, wird es für Berlins russischen Torhüter Viktor Kireev ein besonderes Spiel...

ARCHIV - Berlins Paul Drux (l-r), Mijajlo Marsenic und Marko Kopljar jubeln nach einem Tor.
ARCHIV - Berlins Paul Drux (l-r), Mijajlo Marsenic und Marko Kopljar jubeln nach einem Tor.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-Wenn die Füchse Berlin am Dienstag in die neue Saison der European League starten, wird es für Berlins russischen Torhüter Viktor Kireev ein besonderes Spiel. Denn die Füchse müssen gegen das ukrainische Spitzenteam HC Motor Saporischschja (18.45 Uhr/DAZN) antreten. Aufgrund des Krieges in ihrer Heimat findet die Partie in Düsseldorf statt.

„Für wen es sicherlich nicht normal ist, ist Kireev. Weil ich glaube, dass es ja immer etwas mit Menschen macht. Und ich weiß, dass die Spieler untereinander in Kontakt sind“, sagte Manager Bob Hanning. Kireev spielte bis 2020 selbst vier Jahre für die Ukrainer.

Für den Rest des Teams wird es aber wohl eher eine Partie wie jede andere werden. „Man muss ehrlich sein, das ist schon ein normales Spiel. Es ist eigentlich ein Stückchen Normalität in der Thematik, weil sie ja zu uns gehören“, sagte Hanning. Saporischschja spielt aktuell in der zweiten deutschen Bundesliga mit. Vergangene Saison hatten die Füchse bei ihrem Auswärtsspiel in Kiel aus Solidarität mit der Ukraine in deren Landesfarben gespielt.

Zumindest für das Rückspiel im Februar in Berlin wollen sich die Füchse dann erneut etwas einfallen lassen. „Wenn sie zu uns kommen, wird das sicherlich noch einmal ein bisschen anders sein. Da werden wir sicherlich überlegen, was wir tun können“, kündigte Hanning an.

Sportlich wird es für die Füchse darum gehen, nur zwei Tage nach dem Spiel in Leipzig die Akkus schnell wieder aufzuladen. „Gegen Saporischschja wollen wir alles Mögliche reinhauen. Ein guter Start in die European League ist wichtig“, sagte Trainer Jaron Siewert.

Weitere Gruppengegner der Berliner sind Bidasoa Irun (Spanien), HC Eurofarm Pellister (Nordmazedonien), Aguas Santas Milaneza (Portugal) und Skanderborg-Aarhus (Dänemark). Die ersten vier Teams dieser Sechsergruppe erreichen die nächste Runde.