Füchse-Manager über Lindberg: „Zukunftsorientiert handeln“

Auch knapp eine Woche nach Bekanntwerden, dass Handball-Bundesligist Füchse Berlin den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Routinier Hans Lindberg nicht ...

ARCHIV - Berlins Hans Lindberg reagiert nach einem Tor.
ARCHIV - Berlins Hans Lindberg reagiert nach einem Tor.Andreas Gora/dpa

Berlin-Auch knapp eine Woche nach Bekanntwerden, dass Handball-Bundesligist Füchse Berlin den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Routinier Hans Lindberg nicht verlängert, bleibt die Personalie ein Thema. Am Montag äußerte sich Geschäftsführer Bob Hanning in einer Vereinsmitteilung.

„Wir haben eine strategische Ausrichtung, für die wir zukunftsorientiert handeln. So haben wir andere Optionen geprüft, aus diesem Grund die Entscheidung getroffen und den Spieler rechtzeitig im Oktober informiert“, sagte er darin. Der 41-jährige Lindberg spielt seit 2016 in Berlin und hätte sich ein weiteres Jahr in der Hauptstadt vorstellen können. In einem Interview im dänischen Fernsehen hatte er seinen Unmut über die Entscheidung kundgetan.

Hanning kann die Enttäuschung des Dänen verstehen. „Weil seine Erfolge und die Leistungen, die er seit Jahren für die Füchse Berlin zeigt, für mich herausragend sind. Die Füchse und Hans Lindberg haben über viele Jahre sehr wertschätzend voneinander profitiert“, sagte er. Deshalb sei der dänische Dauerbrenner auch schon diese Saison in die Hall of Fame der Füchse aufgenommen worden.

Hanning stellte aber auch noch einmal klar: „Mir ist wichtig festzuhalten, dass es zu keiner Zeit an Angebot für Hans Lindberg für die neue Saison gab.“ Deshalb hofft der Geschäftsführer nun, das Thema auch endgültig abschließen zu können. „Jetzt hoffe ich, dass wir den Fokus wieder auf die erfolgreiche Arbeit der Mannschaft legen können“, sagte er.