Berlin - Die Füchse Berlin wollen eine gute Saison mit einem Erfolgserlebnis am Sonntag krönen. Am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga empfangen die Berliner in der Max-Schmeling-Halle die SG Flensburg Handewitt (15.30 Uhr/Sky). „Es wäre ein runder Abschluss und es wäre nett, wenn wir mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“, sagte Trainer Jaron Siewert. Für die Fans soll es deshalb Freibier nach der Partie geben.

Sportlich ist die Partie bedeutungslos. Platz zwei, der für die Champions-League-Qualifikation gereicht hätte, ist nicht mehr zu erreichen. Und Flensburg kann die Berliner auch nicht mehr von Platz drei verdrängen. „Natürlich hätten wir es uns gewünscht, am letzten Spieltag Richtung Platz zwei was bewegen zu können. Aber ich bin auch nicht ganz unglücklich darüber, dass es entschieden ist und wir können entspannter ins letzte Spiel gehen“, sagte der Füchse-Coach.

Mit einem Sieg könnten die Füchse aber noch die 55-Punkte-Marke knacken - und so gut waren die Berliner noch nie in der Liga. „Insofern überwiegt die Freude über diese Saison“, sagte Vorstand Sport Stefan Kretzschmar. Zuletzt schafften die Füchse vor fünf Jahren den dritten Platz.

Zwei Spieler der Berliner kämpfen zudem auch noch um persönliche Auszeichnungen. Rechtsaußen Hans Lindberg liegt in der Torjägerliste noch zwei Tore vor dem Magdeburger Omar Ingi Magnusson. Der 40-Jährige könnte noch die Kanone holen. „Der war in dieser Saison fast unmenschlich mit so einer Effektivität“, sagte Siewert. Zudem ist bisher Dejan Milosaavljev der Keeper mit den meisten Paraden der Liga. „Wenn du dich mit zwei Auszeichnungen noch einmal dekorieren kannst, ist das schon etwas Besonderes“, sagte Siewert.