Berlin - Ohne großen Glanz haben die Füchse Berlin ihren Aufwärtstrend in der Handball-Bundesliga fortgesetzt. Am Sonntag gewannen die Hauptstädter beim noch punktlosen Aufsteiger HSC 2000 Coburg mit 32:25 (15:11). Für die Füchse war es im dritten Pflichtspiel nach der Corona-Zwangspause der dritte Sieg. Beste Werfer waren Hans Lindberg mit sechs sowie Jacob Holm und Valter Chrintz mit je fünf Toren.

Der erwartet deutliche Erfolg

Trainer Jaron Siewert verzichtete noch auf die Ende letzter Woche vom Coronavirus genesenen Marian Michalczik und Milos Vujovic. Sein Team fand aber dennoch gut in die Partie. Schon nach gut vier Minuten lagen die Gäste mit 4:1 in Führung. Allerdings fand Coburg danach dann mehr und mehr den eigenen Rhythmus. So konnten sich die Füchse nicht weiter absetzen.

Die Berliner leisteten sich nun einige technische Fehler und scheiterten mehrfach am Coburger Keeper Konstantin Poltrum. Zwei Siebenmeter wurden zudem vergeben. Nach knapp 17 Minuten kamen die Gastgeber wieder auf einen Treffer heran (7:8). Nur weil Füchse-Torhüter Dejan Milosavljev seinem Gegenüber mit zehn Paraden in der ersten Hälfte nicht nachstand, konnte sich sein Team bis zur Pause wieder leicht absetzen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse immer in Führung. Aber die Gastgeber kämpften, kamen rund neun Minuten vor dem Ende noch einmal auf zwei Zähler heran (22:24). Aber die Gäste behielten einen kühlen Kopf. In der Schlussphase setzte sich die größere Klasse des Hauptstadtclubs durch. Und es wurde am Ende doch der erwartete deutliche Erfolg.