Die Füchse-Profis feiern den ersten Heimsieg in dieser Saison.
Foto: Moritz Eden/City-Press

BerlinDie Füchse haben ihr ersten Heimspielsieg in dieser Saison der Handball-Bundesliga gefeiert. Am Donnerstagabend siegten die Berliner vor 750 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 31:27 (12:11). Für die Füchse war es der zweite Erfolg im vierten Spiel. Bester Berliner Werfer war Marian Michalczik mit sechs Treffern.

Trainer Jaron Siewert konnte wieder auf den genesenen dänischen Kreisläufer Johan Koch zurückgreifen. Nach einem ausgeglichenen Start häuften sich auf beiden Seiten die technischen Fehler. Aber Mitte der ersten Hälfte fanden die Füchse dann etwas besser ihren Rhythmus. Vor allem die Deckung arbeitete nun intensiver und Keeper Dejan Milosavljev konnte einige Paraden zeigen.

In der 22. Minute gingen die Füchse erstmalig mit zwei Toren in Führung (10:8). Doch das Manko in der Offensive blieb die Chancenverwertung. Zu oft scheiterten die Gastgeber mit offenen Würfen an Hannover-Keeper Urban Lesjak. Hans Lindberg vergab zudem zwei Siebenmeter. Anstatt mit einer deutlicheren Führung in die Halbzeit zu gehen, war es so nur ein Tor.

Einen Schreckmoment gab es für die Füchse in der 34. Minute als der gerade erst nach langer Verletzungspause zurückgekommene Fabian Wiede nach einem Foul vom Feld humpelte. Doch der Nationalspieler kehrte später zurück. Die Berliner fanden nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel, kamen auch mehr ins Tempospiel nach Ballgewinnen. Fünf Minuten vor dem Ende zogen die Füchse auf 28:24 davon. Danach brachten sie den Vorsprung ins Ziel.