Hans Lindberg traf für die Füchse in Malmö neunmal.
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BerlinHandball-Bundesligist Füchse Berlin hat im EHF-Pokal einen großen Schritt Richtung Gruppenphase gemacht. Im Qualifikationshinspiel siegte der Vorjahresfinalist beim schwedischen Spitzenclub HK Malmö mit 34:27 (19:11). Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in Berlin statt.

Beste Füchse-Werfer waren Hans Lindberg mit neun und Michael Müller mit fünf Toren. Trainer Velimir Petkovic vertraute im Tor auf den zuletzt sehr starken Dejan Milosavljev, zudem durfte erstmals in dieser Saison Michael Müller von Beginn an ran. Und das sollte sich auszahlen. Von den ersten acht Toren der Berliner gelangen ihm die Hälfte.

Silvio Heinevetter bringt Stabilität

Die Gäste begannen mit viel Tempo und einer starken Deckung. In der 12. Minute lag man bereits mit 9:3 in Führung. Besonders im Angriff agierten die Füchse sehr konzentriert. Bis auf 14:6 zog man davon.

Danach schlichen sich aber eine paar Fehler ins Spiel. Weil aber Milosavljev einige gute Paraden zeigte (zwölf in der ersten Hälfte), hielten die Berliner den deutlichen Vorsprung bis zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel agierten die Füchse zunächst zu hektisch. In acht Minuten gelangen nur vier Treffer. Die Gäste kamen so wieder heran und verkürzten auf vier Tore (17:21).

Nun war auch Silvio Heinevetter im Tor. Anschließend fingen sich die Berliner wieder und konnten sich durch Tempogegenstöße wieder absetzen. (28:21). Danach brachten die Gäste eine komfortable Führung für das Rückspiel nach Hause.