Berlin - Wenn die Füchse  am Sonntag (16.00 Uhr/Sky) in der Handball-Bundesliga beim Schlusslicht HSC 2000 Coburg antreten, sind die Rollen klar verteilt. „Wir brauchen nicht drumherum reden, dass das ein Aufsteiger ist und wir klar die bessere Mannschaft sind. Wir sind der Favorit und müssen die Punkte holen“, sagte Trainer Jaron Siewert.

Dabei wollen die Füchse ihren Aufwärtstrend mit zwei Siegen nach der Corona-Zwangspause weiter bestätigen. „Trotz der nicht guten Rahmenbedingungen in den letzten beiden Spielen, haben wir sehen können, wozu wir in der Lage sind“, sagte Siewert. Und doch fordert der Füchse-Coach gegen die noch punktlosen Franken volle Konzentration. „Keiner darf die Augen verschließen und sagen, das wird ein Selbstläufer gegen Coburg“, sagte er.

Schlendrian gegen kleine Gegner

Denn bei den Berlinern zog in der Vergangenheit gegen vermeintlich kleine Gegner immer mal wieder der Schlendrian ein. „Es besteht immer die Gefahr, so einen Gegner zu unterschätzen. Aber wir müssen aus der Vergangenheit lernen. Wir haben uns ja schon gegen Minden einen Aussetzer erlaubt“, mahnte Siewert.

Ob der Füchse-Coach am Sonntag mit Marian Michalczik und Milos Vujovic planen kann, ist noch offen. Nach ihrer Corona-Quarantäne bekam das Duo am Donnerstag grünes Licht von der medizinischen Abteilung und trainierten noch individuell mit dem Athletiktrainer. Am Freitag stiegen sie dann ins Mannschaftstraining ein.