Berlin - Die Füchse Berlin haben ihren Negativlauf in der Handball-Bundesliga gestoppt. Am Donnerstagabend siegten die Berliner bei den Rhein-Neckar Löwen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 27:24 (14:16). Zuvor hatte es in den letzten fünf Ligaspielen vier Niederlagen gegeben. Damit kletterten die Füchse wieder auf Platz sechs. Bester Berliner Werfer war Jacob Holm mit acht Toren.

Bis auf Milos Vujovic konnten die Füchse in Bestbesetzung antreten. Und sie kamen gegen ersatzgeschwächte Löwen gut in die Partie und gingen 2:1 in Führung. Doch den Gästen fehlte in der Defensive der nötige Zugriff. Fast jeder Wurf der Gastgeber war auch ein Treffer. Zudem unterliefen den Berlinern einige technische Fehler, hinzu kamen noch unnötige Zeitstrafen.

Paul Drux baut den Vorsprung aus

So waren meist die Löwen in Führung. Nach 23 Minuten war der Berliner Rückstand auf vier Tore angewachsen (10:14). Vor allem Linksaußen Jerry Tollbring bekamen sie kaum in den Griff. Dem Schweden gelangen in der ersten Hälfte acht Treffer. Die Füchse kämpften sich aber vor der Pause wieder heran.

Kurz nach dem Seitenwechsel glichen die Füchse wieder zum 16:16 aus. Nun häuften sich auch bei den Gastgebern die Fehler. Nach 48 Minuten brachte Tim Matthes sein Team nach langer Zeit wieder in Führung (22:21). Und die Füchse legten nun nach. Vier Minuten vor Ende baute Paul Drux den Vorsprung auf drei Tore aus (25:22). Danach brachten sie den Vorsprung ins Ziel.