Berlin - Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga den nächsten Rückschlag einstecken müssen. Am Donnerstagabend unterlagen die Berliner vor leeren Rängen in der Max-Schmeling-Halle Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt mit 29:33 (13:15). Nach der zweiten Ligapleite hintereinander rutschen die Füchse auf Platz drei ab. Beste Berliner Werfer waren Fabian Wiede und Milos Vujevic mit je fünf Toren.

Die Partie begann in den ersten Minuten noch sehr ausgeglichen. Die Füchse lagen schnell 3:2 vorn, es sollte aber die letzte Berliner Führung im Spiel bleiben. Denn die ersten Fehler der Gastgeber bestrafte Flensburg eiskalt mit schnellen Toren durch Tempogegenstößen. So lag man dann 4:7 hinten. Die Füchse pushten sich immer wieder gegenseitig hoch und versuchten so, in der Abwehr mehr Zugriff zu bekommen.

Mitte der ersten Hälfte glichen sie wieder zum 8:8 aus. Doch anschließend liefen die Berliner wieder einem Rückstand hinterher. Zu selten gelang es ihnen die Anspiele der Flensburger an den Kreis zu verhindern. Und die Gäste zeigten sich sehr effektiv, fast jeder ihrer Angriffe führte zu einem Treffer.

Gleich nach dem Seitenwechsel nutzten die Gäste zwei Berliner Ballverluste, um sich erstmalig auf vier Tote abzusetzen (14:18). Die Füchse kämpften zwar, konnten in der Abwehr die Flensburger Angriffe einfach nicht stoppen. Zudem bekamen die Berliner Keeper Dejan Milosavljev und Frederik Genz kaum einen Ball zu fassen. In der Schlussphase kamen die Füchse nicht mehr näher als drei Tore heran.