Berlin - Mit einer klaren Zielsetzung startet Handball-Bundesligist Füchse Berlin in das zweite Spiel der Gruppenphase in der European League. Am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN) empfangen die Hauptstädter in der Max-Schmeling-Halle den slowakischen Vertreter Tatran Presov. „Wir spielen zu Hause und wollen wir natürlich gewinnen“, kündigte Trainer Jaron Siewert an.

Erst ein Spiel in der Gruppenphase

Für die Füchse wird es auch darum gehen, den Aufwärtstrend der letzten Wochen zu bestätigen. Die beiden vergangenen Ligaspiele gegen Wetzlar und den Bergischen HC wurden gewonnen. Dazwischen lag die einwöchige Corona-Quarantäne. „Für uns soll es jetzt aber keine Rolle spielen, wie lange die Pause war, sondern wir wollen direkt wieder fokussiert sein. Wir müssen genauso agieren, wie wir das in den Spielen zuvor gemacht haben“, sagte Siewert.

Wegen Corona-Fällen konnten die Füchse bisher erst ein Spiel in der Gruppenphase absolvieren. Die Berliner sind aktuell Tabellenzweiter, hinter den Schweden von Kristianstad, die allerdings schon drei Partien gespielt haben. Die ersten vier Teams der Sechsergruppe kommen weiter. Auch die Slowaken haben erst ein Spiel gemacht. Siewert fordert gegen Presov Geduld. „Ich denke, wir können uns auf lange Angriffe einstellen. Wir müssen bis zur letzten Sekunde konzentriert sein“, sagte er.

So richtig wissen die Füchse aber nicht, was sie mit Presov erwartet. „Es wird eine kleine Wundertüte, mit welchem Kader sie antreten“, sagte Siewert. Denn die Zusammenstellung unterschied sich zwischen Ligaspielen und der European League auf zentralen Positionen. „Von daher sind wir gespannt, auf welche Spieler wir dann überhaupt am Dienstag treffen“, sagte Siewert.