Berlin - Die Füchse Berlin werden auch in der nächsten Saison international vertreten sein. Das Handball-Bundesligist siegte am Samstagabend vor 700 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen HBW Balingen-Weilstetten mit 36:30 (19:15). Die Füchse kletterten in der Tabelle auf Platz vier und sind damit zwei Spieltage vor Ende bereits für die European League qualifiziert. Beste Berliner Werfer waren Hans Lindberg mit zehn und Lasse Andersson mit fünf Toren.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Die Gäste, die noch jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, hielten gut dagegen – vor allem mit viel Härte und Einsatz. Beim Stand von 5:5 konnten sich die Gastgeber aber dann erstmalig mit einem 4:0-Lauf etwas absetzen. Wermutstropfen für sie war aber die Knöchelverletzung von Marian Michalczik. Der Spielmacher konnte anschließend nicht mehr mitwirken.

Füchse bewahrten letztlich die Ruhe

Es dominierten weiter beide Offensivreihen. Fast jeder Angriff führte zu einem Treffer. Vor allem die Füchse ließen nun defensiv zu viel zu, so dass sie sich bis zur Pause nicht weiter absetzen konnten.

Auch nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Gastgeber einige Unkonzentriertheiten und Balingen kam auf 23:20 heran. Die Füchse blieben aber ruhig und konnten sich wieder auf 30:24 absetzen. Balingen kämpfte zwar bis zum Ende, aber die Berliner brachten den achten Ligasieg in Serie letztendlich souverän ins Ziel. 

Füchse-Trainer Jaron Siewert gab nach dem Spiel Folgendes zum Besten: „Großen Respekt an meine Mannschaft. Wir haben erst vor zwei, eigentlich sogar nur einem Tag in Flensburg gespielt und heute haben wir 36 Tore geworfen. Das war der Schlüssel zum Sieg. Die Abwehr stand heute nicht ganz so gut. Balingen hat auch gekämpft und oft getroffen.“