In der kommenden Saison wollen die Steglitzer Fußballer in der Oberliga jubeln.
Foto: Imago Images/Matthias Koch

Berlin - Ein bisschen erinnerte die Situation an eine Lottoziehung: Am Sonnabendnachmittag saß Bernd Fiedler in seinem Büro, den Laptop vor sich aufgeklappt. Gebannt wartete der 1. Vorsitzende des SFC Stern 1900 darauf, wie der virtuelle Verbandstag des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) die abgebrochene Saison in der Berlin-Liga werten würde. Die persönliche Glückszahl lautete schließlich 68. So viele Stimmberechtigte – insgesamt nahmen 123 teil – sprachen sich für die Quotientenregel aus, die den Klub aus Steglitz zum Meister der abgebrochenen Verbandsligasaison macht. Und was noch wichtiger ist: den Aufstieg in die Oberliga ebnet.

Ein solcher Erfolg muss natürlich gewürdigt werden – trotz der besonderen Bestimmungen, die aufgrund der Corona-Pandemie noch immer gelten. Denn nicht nur das Verbandsligateam darf aufsteigen. Sowohl die zweite Mannschaft der Frauen als auch der Herren spielen kommende Saison eine Liga höher. „Wir haben uns dann im Vereinsheim getroffen und das ein bisschen gefeiert“, erzählt Fiedler am Sonntag.

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